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Der ComputerClub Vöcklabruck (gegründet am 23.05.1996), ist eine Interessensgemeinschaft von Personen, die sich mit dem sehr umfassenden Thema IT AKTIV auseinander setzen. Ziel dieser Gemeinschaft ist vorhandenes Wissen/Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam sich weiteres "know how" anzueignen. Letzteres wird z.B. einfach durch simples Probieren bis hin zur projektorientierten Teamarbeit erreicht.

Zu unseren Mitglieder zählen wir neben vielen EDV-Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen (wie z.B. Hardware, Betriebssysteme, Programmierung, Datenbanken, IT-Sicherheit, Elektrotechnik,...), auch Anfänger und Anwender. Sehr aktiv ist auch der Pensionistenverband Vöcklabruck in unseren Räumlichkeiten. Sie nutzen regelmäßig die durch den ComputerClub zur Verfügung gestellte Infrastruktur. Für Profis findet sich immer ein Gesprächspartner, um über die verschiedensten Themen fachzusimpeln.

Als gemeinnütziger Verein, bieten wir nicht nur Privatpersonen eine Plattform für ihre Anliegen. Durch unser umfangreiches Spektrum an Spezialisten, nutzen Firmen den ComputerClub Vöcklabruck in beratender Tätigkeit. Wir prüfen aktuelle Systeme, zukünftige Projekte oder zeigen Ihnen alternative Lösungen auf. Die Möglichkeit eine zusätzliche Meinung eines nicht gewinnorientieren Beraters einzuholen, bietet Klein- bis Mittelbetriebe mehr Sicherheit bei kostenintensiven Investitionen.

Alle die von der Gemeinschaft des Computerclub Vöcklabruck profitieren wollen und sich nicht zu schade sind daran mitzuwirken (persönlich oder finanziell), sind herzlich eingeladen unser gesammeltes Wissen und das Clublokal zu nutzen.

 

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Ransomware – Locky

lockyLocky ist einer der gemeinsten Virus der letzten Jahre, wird er letztlich zur Erpressung über BitCoin von teilweise enormen Summen verwendet.

Locky verwendet Windowseigene Verschlüsselungstechniken, weshalb er prinzipiell erst mal nicht verhindert werden kann. Das Problem ist, dass die Verschlüsselung von Dateien in der heutigen Zeit grundsätzlich eine wichtige Funktion ist.

Nachdem dieser Erpresser-Trojaner auch in Österreich immer mehr Einzug erhält, sollte man darüber sprechen, was man dagegen tun kann.

Was macht dieser Virus eigentlich? Er startet eine Verschlüsselung aller möglichen Datein, wobei anschließend Informationen angezeigt werden, wie man zum entsprechenden Entschlüsselungscode kommt, wobei dies natürlich mit Kosten verbunden ist.

Hier also ein paar Tipps, wie ich mich dagegen wehren kann:

  1. prinzipiell gilt natürlich wie immer, keine exotisch anmutenden Emails bzw deren Anhänge zu öffnen. Eine der letzten Versionen wurde über E-Mail verbreitet, in der von angeblich DHL eine Versandsbestätigung zum Download bereitgestellt wurde.
    Der Inhalt der E-Mail lautete unter anderem „Ihr Paket wurde am 13. April ankam, wusste 2016 Courier nicht ein Paket an Sie liefern. “
    Wenn man etwas misstrauisch ist, erkennt man sofort, dass diese Mail sicherlich nicht von DHL Deutschland stammen kann.
  2. immer wichtiger ist in der heutigen Zeit, ein Backup des Systems zu erstellen. Externe Festplatten sind nicht mehr so teuer, und Softwares gibt es zu Hauf.
    Auch professionelle Softwares, wie zB die Festplattensuite 2016, die es über Pearl auch gratis gibt (abgesehen von Versandkosten – https://www.pearl.at/at-a-GRA10753-2220.shtml ), sollte man in Betracht ziehen.
  3. Locky verschlüsselt auch Dateifreigaben zB über Samba, soferne diese über Schreibzugriffe verfügen. Bakups also einfach auf feigegebene Ordner auf Servern zu sichern würde in diesem Falle nichts bringen.
  4. Einige Versionen löschen die Schattenkopien, welches das Wiederherstellen einer vorherigen Systemsicherung verhindert.
  5. Malewarebytes.org hat ein Tool entwickelt, welches aktiv den PC überwacht und bei verdächtigen Vorgängen das Programm stopp. Es kann durchaus sein, dass man einige wenige Dateien verliert, aber der großteil bleibt davon verschont. Heise.de hat dazu einen Artikel veröffentlicht. http://www.heise.de/download/malwarebytes-anti-ransomware-1197390.html

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an unseren Club und deren Mitglieder.

 

 


Veröffentlicht von Bernhard Stummer am 21. April 2016