SCHLIESSEN

Der ComputerClub Vöcklabruck (gegründet am 23.05.1996), ist eine Interessensgemeinschaft von Personen, die sich mit dem sehr umfassenden Thema IT AKTIV auseinander setzen. Ziel dieser Gemeinschaft ist vorhandenes Wissen/Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam sich weiteres "know how" anzueignen. Letzteres wird z.B. einfach durch simples Probieren bis hin zur projektorientierten Teamarbeit erreicht.

Zu unseren Mitglieder zählen wir neben vielen EDV-Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen (wie z.B. Hardware, Betriebssysteme, Programmierung, Datenbanken, IT-Sicherheit, Elektrotechnik,...), auch Anfänger und Anwender. Sehr aktiv ist auch der Pensionistenverband Vöcklabruck in unseren Räumlichkeiten. Sie nutzen regelmäßig die durch den ComputerClub zur Verfügung gestellte Infrastruktur. Für Profis findet sich immer ein Gesprächspartner, um über die verschiedensten Themen fachzusimpeln.

Als gemeinnütziger Verein, bieten wir nicht nur Privatpersonen eine Plattform für ihre Anliegen. Durch unser umfangreiches Spektrum an Spezialisten, nutzen Firmen den ComputerClub Vöcklabruck in beratender Tätigkeit. Wir prüfen aktuelle Systeme, zukünftige Projekte oder zeigen Ihnen alternative Lösungen auf. Die Möglichkeit eine zusätzliche Meinung eines nicht gewinnorientieren Beraters einzuholen, bietet Klein- bis Mittelbetriebe mehr Sicherheit bei kostenintensiven Investitionen.

Alle die von der Gemeinschaft des Computerclub Vöcklabruck profitieren wollen und sich nicht zu schade sind daran mitzuwirken (persönlich oder finanziell), sind herzlich eingeladen unser gesammeltes Wissen und das Clublokal zu nutzen.

 

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Vorführung 3D-Drucker im CCV

Vortrag Präsentation Vorführung: 3D-Drucker, im Computerclub Vöcklabruck, Vortragender: Didi, am 23.2.2017, 20:30 Uhr. Vielen Dank fürs mitbringen des privaten Geräts.

 

Der 3D-Drucker hat ein Holzgehäuse von ca 0,6 x 0,4 x 0,3 m und wird zusammengebaut geliefert.

 

Das Gerät:   Dual-Extruder-Prototyping-3D-Drucker

Das Bauteil muss auf der Unterlage gut klebend halten. Die Materialzufuhr ist eine Plastikschnur, die auf dem entstehenden Bauteil druckt. Die Untergrundplatte wird auf 60 Grad aufgeheizt. Der Extruder heizt auf 220 Grad. Vor dem Drucken läuft eine Düsensäuberung. Er druckt auf einer Glasplatte mit Malerband.

Das Plastikmaterial druckt 2-färbig mit 2 zuführenden Materialrollen. Vor dem Drucken muss die Untergrundplatte einmal eingerichtet werden.

 

Der 3D-Drucker kostet 380 € als China-Clone im fertig zusammengebauten Zustand geliefert. Er druckt schichtweise ab 0,1 mm Schichten. Der Druck läuft kreuzweise für eine bessere Bauteilstabilität. Es kann eine Wabenstruktur gedruckt werden, mit dem Vorteil, dass das Drucken schneller und sparsamer als bei Vollmaterial ist. 0,2 mm-Schichten sind schneller zu drucken und somit zeitlich vorteilhaft.

Der Originaldrucker kostet 1000 €. Eine ca. 10 cm große Figur bei 0,1 mm dünnen Schichten druckt ca. 5 Std lang. Filament ist die zuführende Plastikschnur und kostet per Rolle mit 1 kg 20 Eur. Ein 3D-Scanner lässt sich dazu sehr gut verwenden, ist aber nicht Bedingung. Es gibt einen 3D-Scanner für Handy. Druckbeispiele sind: Drohnenrotoren, Eifelturm, 3D-Drucker Bauteile drucken, 2 cm-Würfel mit einer Druckdauer von 36 Minuten bei 0,2 mm Schichten. Siehe http://www.thingiverse.com/explore/popular/page:4

 

3 und mehrfärbig drucken ist durch mehrere Bauteile zum Zusammenstecken möglich: 1 Bauteil ist 2-färbig. Der zweite Bauteil entsteht mit 3. und 4. Farbe. Beide Bauteile werden zusammengesteckt zu einem neuen Bauteil, das dann 4-färbig besteht. Die obige Homepage hat druckbare Objekte als Datei zum Downloaden. Es ist möglich, zu drucken per Speicherkarte ohne einen extra Computer. Auf der Speicherkarte ist das konstruierte Bauteil gespeichert. Ohne Speicherkarte ist ein extra Computer als datenzuführendes Steuergerät notwendig.

 

Ein Zusammenbau eines 3D-Druckers als Bausatz dauert 9 Stunden. Bei Abbruch der Datenzufuhr bricht der 3D-Drucker den Druckvorgang ab und kann nicht fortsetzen sondern muss neu gestartet werden. Dabei ist das begonnen Bauteil verloren. Ein 3D-Drucker kann Hohlraumkörper drucken, die per Spritzgussverfahren nicht hergestellt werden. Das Bauteil löst sich am besten noch im warmen Zustand von der Grundplatte. Bauteile sind mit einer Größe von bis zu 23 x 15 x 12 cm druckbar. Die dazugehörige Software ist gratis.
(Bericht: Heli)


Veröffentlicht von Hawk am 24. Februar 2017